Zimmerwirtin

Tübingen lockt

 

Liebe Gäste!

Die heißen Tage sind vorbei – es ist etwas abgekühlt; man kann sich wieder ohne Schweißausbruch oder Sonnenstich im Freien bewegen. Jetzt ist eine herrliche Zeit zum Wandern in Tübingens abwechslungsreicher Umgebung. Gern gebe ich Ihnen Tips für Ihre Tour.
In der Stadt nähert sich der alljährliche Höhepunkt der Draußen-Saison, der auch eigentlich immer von Sonnenschein verwöhnt und begünstigt ist:

 

Umbrisch-provenzalischer Markt
vom 12. bis zum 16.September 2018 in der Altstadt
Der Süden ist wieder zu Gast in Tübingen. Seit 1995 nämlich präsentieren zahlreiche Händler aus Tübingens Partnerstädten Aix-en-Provençe und Perugia an über 100 Ständen fünf Tage lang provenzalische und umbrische Spezialitäten. Nur „landestypische und selbst hergestellte Produkte“ dürfen laut Marktordnung angeboten und verkauft werden. Auch die Speisen und Getränke kommen ausschließlich aus Umbrien und der Provençe.

Tübingens Partnerstädte Aix-en-Provençe und Perugia
Wer die italienische Region zwischen der Toskana und den Abruzzen kennt, weiß um die herrlichen Weine dieser Gegend, und wer kann schon den Köstlichkeiten wie Patés und Pastis aus dem südfranzösischen Küstengebiet zwischen Marseille und Nizza widerstehen? Zu kosten ist, was die umbrische und provenzalische Küche hergibt und Nase und Gaumen verzaubert: Lavendel allüberall, Pasteten, Liköre, Weine, Schinken, Olivenpürees, Gewürze, Kräuter, Schafs- und Ziegenkäse, Bouillabaisse, Muscheln, Konfitüren, Honig, Trüffel. 

Kunstvoll und schön
Auf der Entdeckungsreise durch die Neue Straße über den Holzmarkt und die Marktgasse bis hinunter zur Krummen Brücke findet der Besucher aber noch ganz andere Dinge. Denn dieser Markt ist ein Fest für alle Sinne. Alte Handwerkstradition und zeitgemäßes Kunstgewerbe beweisen auch in diesem Jahr wieder die kreative Vielfalt der französischen und italienischen Partner. Die Palette reicht von Keramik und Textilien über Goldschmiedearbeiten, Skulpturen, Seifen, Weidenkörbe und handgeschöpftes Briefpapier. Wer Lust auf die Verschönerung seines Heims hat oder das besondere Geschenk sucht, wird vom Produktangebot überwältigt sein.
Die Stadt lädt ein dabei zu sein

Der Markt findet mittwochs von 13.00 Uhr, donnerstags, freitags und samstags von 10.00 bis 22.00 Uhr und sonntags von 11.00 bis 20.00 statt. Ausgeschenkt und bewirtet werden darf Donnerstag, Freitag und Samstag bis 1.00 Uhr und Sonntag bis 22.00 Uhr.
www.umbrisch-provencalischer-markt.de

 

Ein besonderes Highlight wird in diesem Jahr das Bachfest sein:

Bachfest 2018
vom 28. September bis zum 7. Oktober 2018 an verschiedenen Veranstaltungsorten
„Bach bearbeitet“ lautet das Thema dieses Bachfestes. Möglichst viele Lesarten dieses Mottos sollen in den rund 70 Veranstaltungen ausgelotet werden: Profilierte regionale und internationale Künstler werden Bach musizieren, Wissenschaftlerinnen sich über Bach austauschen. Tübinger Bürgerinnen und Studierende, Kinder und Jugendliche, Klassische Musiker und Performance-Künstlerinnen, Jazzmusiker, Filmemacherinnen und Kuratoren werden „ihren“ Bach präsentieren. In Kursen und Symposien wird die Bachsche Musik studiert, hinterfragt, gedeutet. Und es werden zusammen mit Ihnen tausende Bachfreundinnen und -freunde aus der ganzen Welt zu Gast in Tübingen sein.
www.bachfest-2018.de
www.tuebingen-info.de

 

Und noch etwas für die Kunstfreunde:

Almost Alive.
Hyperrealistische Skulptur in der Kunst

noch bis zum 21. Oktober 2018 in der Kunsthalle am Philosophenweg
Der Wunsch, ein möglichst realistisches Abbild des Menschen zu schaffen, ist so alt wie die Menschheit selbst und reicht bis in die Antike zurück. So haben Künstler*innen im Verlauf der gesamten Kulturgeschichte Techniken entwickelt, um den menschlichen Körper so realistisch wie möglich abzubilden. Während illusionistische Skulpturen früherer Jahrhunderte noch als Symbolfiguren auf religiöse, aristokratische und historische Inhalte verweisen, kommt seit Mitte des 20. Jahrhunderts der Mensch und seine Individualität in den Blick.
Die versammelten Skulpturen faszinieren nicht nur in ihrem veristischen Realitätsgehalt und ihrer handwerklichen Präzision. Sie zielen nicht zuletzt auf den Betrachter, um uns unsere voyeuristischen mediengesteuertes Rezeptionsverhalten und die Verletzlichkeit und Fragilität des eigenen Körpers bewusst zu machen.
www.kunsthalle-tuebingen.de

 

Mögen Sie Ihren Aufenthalt in Tübingen in guter Erinnerung behalten!